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Offsetdruck
Der Offsetdruck ist das heute bedeutenste Druckverfahren, welches sich aus der Lithographie heraus entwickelt hat. Es handelt sich hierbei um ein indirektes Flachdruckverfahren (engl. to set off = absetzen / offset = ausgleichen). Beim Offsetdruck wird die Farbe, von Schrift oder Bild, von der Druckplatte auf einen mit einem Gummituch bezogenen Zylinder, dem sogenannten Gummituchzylinder, und von diesem auf das Papier / Karton (Bedruckstoff) übertragen wird.
Es gibt zwei verschiedene Prinzipien um farbabweisende Wirkung der Druckplatte zu erreichen. Den konventionelle Offsetdruck und den wasserlosen Offsetdruck.
koventionelles Offsetdruckverfahren
Hierbei wird zuerst die Befeuchtung der Druckplatte mit einem Feuchtmittel, Wasser mit Zusätzen, vorgenommen. Über Feuchtwalzen, auch Wasserwalzen genannt, wird das Wasser als sehr feiner Film auf die Platte aufgetragen. Die bildfreien Stellen der Druckplatte sind wasserannehmend (hydrophil), und die farbführenden Stellen nehmen kaum Wasser an (oleophil).
Der Feuchtmittellm verhindert die Farbannahme.
Da dieses Verfahren das weitaus verbreitetste
ist, verbindet man mit Offsetdruck i. allg. immer
die abstoßende Wirkung zwischen Farbe und
Feuchtmittel. Für den Offsetdruck werden also
Farb- und Feuchtwerke benötigt. Ein typisches
komplettes Druckwerk ist in Abb. 1.3-19 dargestellt.
wasserloses Offsetdruckverfahren
Bei dem wasserlosen Offsetdruckverfahren ist die
Oberäche der Druckplatte grundsätzlich farbabweisend,
z.B. infolge einer entsprechenden Silikonschicht (Abb. 1.3-20b). Durch gezielte bildmäßige
Unterbrechung der Silikonschicht (Dicke
etwa 2 µm) wird die farbannehmende Grundäche
freigelegt.Dieses Verfahren wird wasserloser Offset
häug auch Trocken-Offset genannt.
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